Wer kann, wer darf erzählen?

Jeder, weil jeder eine Lieblings-Geschichte hat. Mit Geistern, gefährlichen Typen, schrägen Vögeln oder dem Nachbarn. Geschichten über Liebe und Liebeskummer, Wahnsinns-Pleiten, Riesen-Glück, ungeahnte Abenteuer und das ganz normale Leben.

Und jeder hat eine Geschichte, die eigentlich nur für die beste Freundin, den besten Freund bestimmt ist, die erfunden wird zur Cocktail-Party oder für das Patenkind, schöne Storys oder solche, die nur ins Ohr geflüstert werden dürfen...

GENAU DIESE GESCHICHTEN SUCHEN WIR!
UND DANN WERDEN SIE BEI BarG ERZÄHLT!

Wie wird erzählt? Regeln, Rat und Tipps

BarG ist keine Lesung, sondern ein storytelling. Das heißt: Ablesen gilt nicht, die Geschichten werden frei erzählt. BarG ist auch keine standup-comedy, kein Spontan-Kurs, sondern mag Geschichten, die vorbereitet und gut erzählt werden. Deshalb gibt es das aktuelle Thema zur Info immer früh genug auf unserer webside.

Die Geschichten dürfen nicht länger als fünf Minuten dauern (und die können einem vorkommen wie Sekunden oder Stunden).

Es hilft, die Geschichte vorher schriftlich zu skizzieren:

Einstieg – ansteigender Spannungsbogen – Höhepunkt – Abstieg zum Schlusspunkt –
(Er-)Lösung

(Gesucht wird eine Geschichte, keine Ansammlung von Anekdoten.)

Es ist gut, die Erzählung (ohne Textblatt) zu üben.
Am besten mit Zuhörer.
Aber bitte keinen Text auswendig lernen, die Betonung liegt auf Erzählen. Versprecher, kleine Hänger und Unsicherheiten
sind sympathisch (Könner spielen damit).

Wichtig:

Erzähle ich in der 1. oder 3. Person?

Was passiert mit der Hauptfigur, wenn ich die Ich-Form herausnehme? (Beide Versionen sind unbedingt einen Versuch wert.)

Was ist der Grund, die Essenz, das Hauptmotiv der Geschichte?

Treffe ich das vorgegebene Thema?

Was ist der erste, was der letzte Satz? (Beide sollten unbedingt feststehen!)

Wo lege ich Pausen ein, wo kleine Umwege, um die Spannung zu erhöhen?

No risk, no fun:

Alle lieben Geschichten. Eigentlich kann man nichts falsch machen